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Montag, 27. Juni 2016

My Travel Journal: Unsere Unterkunft in Barcelona, Spanien [Airbnb Apartment]




Als meine Cousine Sabrina und ich wussten, dass wir dieses Jahr im Juni eine Woche gemeinsam frei haben, kam uns die Idee, für ein paar Tage zu verreisen. Urlaub daheim kann mit dem passenden Wetter natürlich auch schön sein, aber der Erholungsfaktor ist, wenn man wegfährt, doch ein anderer. Und so machten wir uns auf die Suche nach einem preislich passenden Reiseziel und landeten letztendlich bei Barcelona. 


Während ich bei meinem letzten Aufenthalt in Barcelona auf der AIDA übernachtet habe, brauchten wir für unsere Städtereise für drei Nächte eine passende Unterkunft. Ich hätte ganz traditionell nach einem Hotel gesucht. Sabrina hat in Island allerdings schon Airbnb getestet. Falls du Airbnb nicht kennst: Über das Portal kannst du Unterkünfte von einheimischen Gastgebern buchen. Wir haben uns für eine kleine zentral gelegene Wohnung entscheiden. Weil es für mich meine erste Erfahrung mit Airbnb war, schreibe ich heute etwas ausführlicher darüber. 


Apartment über Airbnb buchen

Letztendlich funktioniert die Buchung ähnlich wie eine ganz normale Hotelbuchung. Über die Startseite suchten wir unser Reiseziel, gaben unseren Reisezeitraum an und die Anzahl der Gäste. Und schon spuckte das Portal etliche Unterkünfte aus. Das Inserat unserer ausgewählten Wohnung findest du hier. Das Besondere ist, dass die Buchung bei dem Gastgeber zunächst angefragt wird. Unser Gastgeber 'Paul' antwortete innerhalb weniger Stunden und wir konnte unsere Reservierung vornehmen.

Wir haben mit dem Gastgeber Paul beziehungsweise der Reinigungskraft Melanie kurz vor Anreise unseren Check-in besprochen. Normalerweise ist dieser erst nach 15 Uhr möglich, aber wir konnten schon vormittags direkt nach unserer Ankunft unsere Wohnung beziehen. Melanie ist vorbei gekommen, hat uns die Wohnung gezeigt und die Schlüssel übergeben. Der Check-out sollte am letzten Tag bis 12 Uhr erfolgen. Unser Rückflug ging zwar erst spät abends, aber ein befreundetes Paar hat uns mittags mit dem Auto abgeholt. Wir sollten die Schlüssel einfach in der Wohnung zurücklassen. 


Unsere kleine zentral gelegene Wohnung in Barcelona

Die Wohnung an der 'Ronda Sant Pau' ist sehr zentral gelegen. Der Hausflur ist in einem schlechten Zustand und wirkt erst einmal erschreckend. Dadurch, dass es dort so düster ist, war das Treppenhaus fast schon gruselig. Durch die Eingangstür gelangt man in den langen Flur der Wohnung, der zwei große Fenster zum Innenhof hin hat. Der Ausblick ist mehr als hässlich, aber wir haben die Wohnung ja nicht wegen ihrer tollen Aussicht gebucht. Gleich rechts neben der Eingangstür befinden sich das extrem kleine Badezimmer. Wir mussten richtig aufpassen, dass der Duschkopf uns nicht erschlägt. Für die wenigen Tage war es aber echt in Ordnung. Neben dem Bad befindet sich eine winzige Küche, die wir jedoch nicht weiter genutzt haben.










Über den Flur gelangt man direkt in das Wohn-/Esszimmer. Der Raum ist ebenfalls nicht groß, aber ganz nett eingerichtet. Von diesem Raum aus führt eine Tür in das Schlafzimmer. Das Bett ist zwar nicht sonderlich breit und lang, aber gemütlich. Im Schlafzimmer befinden sich ein Ganzköperspiegel, ein Kleiderschrank und eine Kommode mit Schubladen. Wir sind mit dem Platz, den uns die Wohnung geboten hat, bestens zurechtgekommen. Wir wussten ja bereits im Vorfeld, dass es sich um eine kleine Wohnung handelt und Luxus haben wir für den Preis auch nicht erwartet. 

Die Wohnung ist mit einem Fernsehgerät ausgestattet. Den haben wir jedoch gar nicht benutzt. Dafür aber das WLAN. Außerdem gab es einen Haartrockner, ein Bügeleisen, Handtücher und in der Küche stand in einer Nische eine Waschmaschine. Froh waren wir außerdem über den Ventilator. Wir hatten in Barcelona fast 30 Grad und über Tag wärmt sich die Wohnung doch etwas auf. 





Je nach Reisezeitraum ändert sich, zumindest für die Wohnung, auch der Preis. Wir haben Ende Juni pro Nacht 40,- Euro bezahlt. Oben drauf kam noch eine Gebühr in Höhe von 40,- Euro für den Reinigungsservice und eine von Airbnb erhobene Servicegebühr in Höhe von 23,- Euro. Insgesamt hat die Unterkunft also für vier Tage beziehungsweise drei Nächte 184,- Euro gekostet (92,- Euro pro Person). Über Airbnb stehen unterschiedliche Zahlungsarten zur Verfügung. Wir haben Paypal genutzt. PS: Eine Aufstellung über die Kosten und sonstigen Ausgaben in Barcelona folgt noch in einem separaten Post! 


Meine Fazit über Airbnb und unsere Unterkunft in Barcelona

Ich bin mit Airbnb, dem Gastgeber und unserer Unterkunft sehr zufrieden. Das Preis-/ Leistungsverhältnis finde ich in Ordnung. Eine Hotelbuchung wäre uns deutlich teurer gekommen. Letztendlich haben wir die Wohnung nur zum Schlafen genutzt und waren tagsüber unterwegs. Wer für eine Unterkunft in Barcelona oder woanders nicht viel Geld ausgeben möchte, der sollte unbedingt bei Airbnb reinschauen, ob dort nicht ein passendes Angebot zur Verfügung steht.

Sabrina hat in Island schon getestet, wie es ist, zusammen mit dem Gastgeber beziehungsweise auch mit anderen Reisenden zusammenzuwohnen. Ihr hat es gut gefallen, aber ich könnte mir das zumindest jetzt noch nicht vorstellen. Jetzt hatten wir quasi unsere eigene Ferienwohnung, die ich grundsätzlich weiterempfehlen würde. 

Ich hoffe, dass dir mein Reisebericht über unsere Unterkunft in Barcelona gefallen hat. Falls du noch Fragen hast, dann nur her damit! Hast du Airbnb schon ausprobiert? Könntest du die vorstellen direkt bei Einheimischen zu wohnen?

Freitag, 24. Juni 2016

Outfit: schwarzer Jumpsuit mit Halbärmeln & Pumps von Hallhuber


Ich bin auf den Geschmack gekommen. Einteiler sind super zeitsparend, denn man ist mit einem Teil gleich angezogen und kann los ziehen. Den schwarzen Jumpsuit mit Halbärmeln von Hallhuber hat mein Papa bei unserem letzten Einkaufsbummel entdeckt und mir in die Umkleidekabine bringen lassen. Ich selbst hätte vermutlich das schicke Kleidungsstück nicht anprobiert, denn wann und wo kann so ein elegantes Teil nur tragen?


schwarzer Jumpsuit mit Halbärmeln kombinieren

Der schwarze Jumpsuit ist recht schlicht. Durch die langen Beine wirkt er schon sehr elegant. Mein Anlass für dieses Teil war schnell gefunden, denn ich suchte noch ein Outfit für meinen Geburtstag. Mit Clutch, Pumps und dezentem Schmuck ist der Look schnell komplett. Das Taillenband betont die Körpermitte vorteilhaft. Und überhaupt ist der Jumpsuit total bequem. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie weich und leicht er ist. Dank Viskose ist nur Handwäsche drin, aber die Arbeit ist mir das schöne Stück wert.

Jetzt möchte ich das gute Stück öfter tragen und für das Büro scheint mir der Jumpsuit auch passend. Ich würde lediglich die Clutch gegen eine etwas größere Tasche tauschen (keine große Shopping-Bag, aber zum Büro nehme ich doch mehr Dinge mit) und würde noch einen Blazer drüber tragen, welchen ich bei Bedarf ausziehen kann, denn dieser Jumpsuit ist dank der Halbärmel auch solo absolut bürotauglich.

Für ein Casual-Outfit habe ich auch schon eine Idee. Mit einer zarten, flachen Sandale und einer Jeans- oder Lederjacke sieht der Jumpsuit sicher lässiger aus und lässt sich auch im Alltag prima ausführen. Was meinst du?









Jumpsuit mit Halbärmeln: Hallhuber
Sonnenbrille: River Island via Stylelounge*
Clutch mit Ketten: Zara
Pumps: Hallhuber
Ohrringe & Kette: Primark

Und somit war die Frage "Zu welchem Anlass trage ich den Jumpsuit?" doch schnell beantwortet. Nämlich IMMER! Es gibt unendlich viele Stylingmöglichkeiten und Anlässe.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Nagellack: French Manicure mit dem French Manicure Pen von essence und dem color corrector von essie


In den 90er und um die Jahrtausendwende herum waren SIE der Knaller: French Nails mit der typischen weißen Nagelspitze. Damals habe ich meine Gelnägel im klassischen French Look getragen (allerdings hatten meine Nägel früher eine eckige Form) und ich hatte eigentlich genug von dem Nail Design. Ich würde fast sagen, dass ich ein Gegner der French Manicure bin, finde ich das Nageldesign doch eher langweilig und nicht ganz zeitgemäß. Warum meine Nägel nun doch ein Revival im French Look feiern?

Mein Nagelweiß meint es nicht gut mit mir. Es sieht teilweise fleckig aus und in Kombination mit Klarlack wirken die Nägel irgendwie immer ungepflegt. Der heutige Post hätte also auch ein Problemzonen-Post werden können. Ungepflegte Nägel kann ich nicht ausstehen! Und so kam mir die French Manicure wieder in den Sinn, sahen die Nägel damit doch immer top gepflegt aus.


Schritt 1: Nagelweiß

Als ich noch Gelnägel hatte, muss ich mich nicht selbst um eine akkurate Nagelspitze kümmern. Das sieht heute anders aus. Bei dm habe ich den French manicure & pedicure pen von essence entdeckt. Natürlich in der Hoffnung, dass ich mit dem Stift sauberer arbeiten kann als mit Nagellack. Zuerst habe ich mit der rechten Hand die linken Nagelspitzen weiß nachgezeichnet. Super! Das ging ohne Schablone richtig flott und das Ergebnis könnt ihr hier sehen (ich fotografiere immer meine linke Hand).

Jetzt kam der schwierigere Part. Mit der linken Hand die Nagelspitzen der rechten Hand nachzeichnen. Als Rechtshänder ein echtes Problem! Der erste Versuch ging natürlich sofort schief und ich durfte alles wieder ablackieren. Dann ist mir eingefallen, dass ich doch diese Schablonen von essence ausprobieren könnte. In Kombination mit dem Stift hat auch das nicht funktioniert. Vermutlich funktionieren die Schablonen mit Lack besser beziehungsweise ich hätte sie fester aufkleben müssen.

Wie dem auch sei: Gut, dass ich einen Freund habe, der mich über alles liebt und mir sogar die French-Spitze zeichnet. Er machte sich an die Arbeit und malte mir meine Nagelspitze an der rechten Hand nach (Ich bin ihm unendlich dankbar dafür, aber glaubt mir, dass das Ergebnis nicht wesentlich besser aussah als meins mit der linken Hand. Das passiert, wenn man zu perfektionistisch ist). Die erste Hürde war also genommen.


Schritt 2: Den gesamten Nagel bepinseln

Einen typischen rosé- oder nudefarbenen Lack, der zu einer klassischen French Manicure gepasst hätte, hatte ich nicht zur Hand. Aber meinen neuen COLOR CORRECTOR FOR NAILS von essie. Dieser Lack soll die Zeichen von gelber Nagelverfärbung korrigieren und die Nägel gesund strahlen lassen. Das macht er auch, aber mein Nagelweiß ist, wie gesagt, nicht so schön und das kann dieser Lack alleine nicht korrigieren.

Das Finish ist seidig und eher matt. Das sieht man auf den ersten Bildern sehr gut. Ich habe allerdings noch meinen Überlack von Sally Hansen drüber gepinselt. Deswegen glänzen die Nägel auf den letzteren Bildern mehr. Ich mag beide Varianten. Welche gefällt dir besser? 









PS: Letzte Woche habe ich euch schon im Rahmen meiner Nagelroutine und 10 Tipps für perfekt lackierte Nägel erzählt, dass ich mir beim Fotografieren genau dieser Bilder eine Macke in den rechten Daumennagel zugezogen habe. Hat noch jemand den SOS Korrektur-Nagellack von Yves Rocher ausprobiert?

Wie stehst du zu der klassischen French Manicure? Ganz so übel finde ich sie nicht, aber es ist schon komisch, einen altbackenen Trend wieder auferleben zu lassen. Ich hoffe, dass dein Nagelweiss keine "Problemzone" für dich ist! 

Montag, 20. Juni 2016

Shopping: Surania [Design your Style]


Im letzten Jahr durfte ich schon bei der Testaktion von Surania* mitmachen und mir ein Produkt aussuchen. Aber nicht nur das, denn das wirklich Besondere an dem Shop für Bikinis, Badeanzüge und Bademode ist das "Customizing". Die Produkte von Surania lassen sich alle mit ein paar wenigen Klicks personalisieren. Ein Trend, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Zurecht, wie ich finde. Das Gestalten der Produkte macht nicht nur Spaß, denn gerade bei Bademode spielt die Passform eine große Rolle, auf die Surania viel Wert legt. 


Wie funktioniert "Mass Customization" bei Surania?

Das Internet macht das "Customizing" von Massenware ziemlich einfach. Surania bietet viele Möglichkeiten, dem Produkt seine individuelle Note zu verleihen. Zunächst wählt man grob das Produkt aus, welches konfiguriert werden soll. Zur Auswahl stehen uns Bikinis, Badeanzüge und Tankinis, aber auch Strandkleider, Pareos und Co. lassen sich personalisieren. Mit einem einfachen Baukastensystem lassen sich der Schnitt, weitere Besonderheiten wie Rüschen, Farben und Muster festlegen. 

Hier könnt ihr euch noch einmal meinen ersten Bikini ansehen, den ich personalisiert habe. Durch die Abnahme kann ich ihn leider nicht mehr tragen. Das Oberteil ist vom Schnitt her gleich geblieben, weil ich die Rüschen so gerne mag und die Träger vom Bikinioberteil abnehmbar sind. Dieses mal habe ich mich für das Muster "Palma" entschieden und es zusammen mit "Rio-Safari" beziehungsweise mit "Rio-White" kombiniert. Mir gefällt es total gut! Wie gefällt dir das Muster?

Bei der Auswahl der Größe habe ich die detaillierte Variante gewählt und meine Maße eingetragen. Bei der vereinfachten Variante hätte ich die passende Größe direkt auswählen können. Toll finde ich, dass Surania möchte, dass die Kunden zufrieden sind. Es gibt eine Geldrückgabegarantie, sollte der Bikini nicht passen. Bisher musste ich diesen Service nicht in Anspruch nehmen, denn auch dieses Mal wurde mir genau die passende Größe zugeschickt.

Ich für meinen Teil bin wieder sehr zufrieden und habe mir meinen neuen Bikini in den Koffer gepackt. Die Wetteraussichten waren schon vergangenes Wochenende für diese Woche hervorragend. In Barcelona kann ich ihn sicher ausführen und freue mich schon riesig. Gleich geht es schon los. Ich sitze quasi auf gepacktem Koffer und muss nur noch die letzten Kleinigkeiten einpacken. Wer Lust hat schaut gerne bei Instagram vorbei (@saskiavonp). Dort werde ich sicher das eine oder andere Bild posten (mit Snapchat konnte ich mich noch nicht so richtig anfreunden).








* Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Surania entstanden. Den Bikini durften ich mir kostenfrei erstellen. Meine persönliche Meinung bleibt dadurch unberührt.

Wie gefällt dir meiner neuer Bikini und die beiden Höschen? Welches Unterteil ist dein Favorit (mir gefallen ja beide sehr gut). In welchem Bikini bist du dieses Jahr unterwegs? Welche Reisen sind bei dir geplant?

Freitag, 17. Juni 2016

Beauty {update}: Meine Nagelroutine und 10 Tipps für perfekt lackierte Nägel


Meine Nagelroutine hat sich innerhalb der letzten Monate nicht revolutioniert (hier hatte ich schon mal ausführlich darüber berichtet). Nichtsdestotrotz wurden neue Produkte ausprobiert, neue Pflegeschritte sind dazu gekommen, andere sind dafür weggefallen. Zeit für ein update! Heute möchte ich meine persönlichen 10 Tipps verraten, mit denen die Nägel gepflegter aussehen und der Nagellack länger hält. Ich denke, dass ich mittlerweile den Dreh mit den Farben und Schichten raus habe.


1. Der Nagellackentferner.

Der Nagellackentferner von Microcell 2000 gehört immer noch zu meinen Favoriten, denn er ist wirklich schonend zu den Nägeln. Nicht so toll ist der Preis, weswegen ich zwischendurch auf einen Drogerie-Entferner umgestiegen bin. Mein aktueller Favorit ist der nail art nail polish remover ultra von essence. Er ist mit 1,25 Euro günstig und sehr ergiebig. Für normalen Lack in einer dezenten Farbe reicht ein Pad für alle 10 Fingernägel! Ideal ist dieser Entferner auch bei roten oder dunklen Nuancen. Selbst Glitzerlack lässt sich mit 2-3 Pads ganz fix entfernen. Allerdings trocknet er die Nägel aus. Daher verzichte ich nicht ganz auf den Entferner von Microcell.



2. Vor dem Lackieren nicht duschen oder baden!

Direkt bevor neu lackiert wird NICHT mit Nagellackentferner über den Nagel gehen und vorher NICHT in die Wanne steigen oder unter die Dusche gehen. Lieber die Hände nur ganz kurz mit milder Seife waschen. Zusatzpluspunkt: Durch das kurze Waschen der Hände hat man keine Fussel mehr am Nagel und es kann später Fusselfrei lackiert werden (ist mir leider schon passiert und dann durfte ich noch einmal von vorne anfangen). Möchtest du dich möglichst einem Tag vor dem Lackieren zunächst um deine Nagelhaut kümmern? Dann lese bei Schritt 3 weiter. Ansonsten kannst du direkt bei Punkt 4 weiterlesen.


3. Nagelhaut regelmäßig pflegen und entfernen.

Knibbeln, Knabbern, Abreißen - NIEMALS! Das tut der Nagelhaut nicht gut und sie wuchert unter Umständen mehr als vorher oder es gibt böse Entzündungen. Bevor es der Nagelhaut an den Kragen geht, bietet sich ein Bad der Fingerkuppen an (oder vorher baden / duschen), damit die Haut schön weich wird. Weiche Nagelhaut lässt sich einfacher entfernen. In der Regel lege ich diesen Schritt einen Tag vorher ein. Meine 5 Pflegetipps für die Nagelhaut haben immer noch Gültigkeit.


4. Die perfekte Basis schaffen.

Verwendet immer eine dünne Schicht Basecoat und verzichte nie mehr darauf. Der Nagel wird vor Verfärbungen geschützt, der Farblack hält länger und man bekommt die Farbe später auch besser ab. Meine aktuellen Lieblinge: der 5 in 1 Base Coat von Manhattan und der First Base Base Coat von Essie. Für mich außerdem wichtig, da Base Coat feine Rillen füllt (es muss nicht unbedingt ein spezieller Rillenfüller sein, aber wer stark darunter leidet, sollte vielleicht einen solchen ausprobieren).



5. Farblack nur dünn auftragen!

Nach dem Basecoat kommt die Farbe dran. Auch wenn manche Lacke schon nach einer (dicken) Schicht decken, trage ich lieber zwei dünne Schichten auf. Die erste Farbschicht muss nicht perfekt sein und kann mit der zweiten Schicht korrigiert werden. Lieber die Lackschichten sehr dünn auftragen. Dann hält der Lack nicht nur besser, sondern trocknet auch schneller (und das bedeutet weniger Macken!). Wenn du jetzt noch zwischen den Steps zwei Minuten wartest, härten die Lackschichten insgesamt besser und schneller durch. Aktuell kombiniere ich das Lackieren meiner Fingernägel mit dem Lackieren meiner Fußnägel. Dann vergeht die Wartezeit automatisch.


6. Längere Haltbarkeit durch Topcoat.

Der Topcoat schützt die farbige Lackschicht vor Absplitterungen. Auf ihn verzichte ich eigentlich nie, denn die Haltbarkeit der Lacke wird durch einen Überlack bis zu mehrere Tage verlängert. Topcoat trage ich in der Regel relativ dick auf. Meine Lieblinge: der Überlack von Manhattan und neu der Nagelüberlack Insta Dri Top Coat von Sally Hansen. Hier überzeugt mich auch die Schnelltrockenformel (noch mehr als bei dem Microcell 2000 Nail Wonder Überlack, wobei dieser bei der Haltbarkeit noch einen weiteren Plus-Plus-Punkt bekommt!).



7. Korrekturen sofort vornehmen.

Wenn beim Lackieren etwas daneben gegangen ist (passiert mir häufig, wenn ich die Nägel sehr kurz gefeilt habe) und noch die eine oder andere Stelle ausgebessert werden muss, dann mache ich es sofort. Wenn der Lack noch nass ist, lassen sich leicht kleine Patzer ausbessern. Dafür benutze ich einen Nagellackkorrekturstift (zum Beispiel hier von p2 oder hier von essence). Habe ich keinen parat, tauche ich einfach ein Wattestäbchen in Nagellackentferner. Zur Vorsicht lege ich mir den Korrekturstift oder die getränkten Wattestäbchen schon vorher bereit, da sonst Macken drohen. Also bestmöglich auch vorher schon die Tasse Kaffee oder Tee bereit stellen.


8. Macken im frisch lackiertem Lack? SOS-Tipp!

Es ist besonders ärgerlich, wenn gerade im frisch lackierten Lack eine Macke auftaucht. Da hat man sich die Arbeit gemacht und unzählige Schichten lackiert, passt auf und dann eckt man doch irgendwo an. Meine Cousine Sabrina hat mir vor einer Ewigkeit einen Trick verraten, der leider nicht ganz lecker und vielleicht auch nicht unbedingt ungefährlich ist. Um die Macke auszubügeln, ganz sanft mit der Zunge drüber lecken! Es funktioniert wirklich, aber Achtung bei Nagellack mit Formaldehyd. Prüfe vorher die Inhaltsstoffe und wirklich nur im absoluten Notfall auf diesen Trick zurück greifen!

Vielleicht gibt es auch eine bessere Lösung?! Als ich von dem SOS-Korrektur-Nagellack von Yves Rocher* gelesen habe, war ich ganz Feuer und Flamme. Abdrücke, Rillen und Macken sollen damit kein Problem mehr sein. Fix habe ich mich als Testerin beworben und durfte die Wunderwaffen auf Herz und Nieren prüfen. Zur Anwendung: Der Korrektur-Nagellack muss erst vertikal aufgetragen werden. Der Makel wird anschließend mit einem horizontalen Pinselstrick korrigiert. Ob es funktionieret hat? 



Es hat tatsächlich funktioniert! Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich für meinen ersten Test extra eine Macke in frisch lackierten grauen Lack gehauen habe. Zuvor habe ich auch keinen Unterlack aufgetragen, der sonst meine Rillen ausgleicht und auch keinen Überlack. Deswegen wirkte das Ergebnis eher enttäuschend. Aber ich wollte es ja unbedingt sofort ausprobieren. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es schon bald ernst werden würde.

Später am Nachmittag habe ich meine Nägel nämlich "richtig" lackiert. Ich hatte mal wieder Lust auf "French-Nägel". Weil ich mit links die rechte Hand nicht so gut bemalen konnte, musste mein Freund ran (mit rechts malt er allerdings nur ein wenig besser als ich mit links) und durfte mir die French Spitze nachzeichnen. Nachdem alles fertig war passierte es, weil ich meine linke Hand für den Blog fotografieren wollte. Eine dicke Macke im rechten Daumennagel.

Erst wollte ich alles wieder ablackieren, aber ich griff zum SOS-Korrektur-Nagellack. Es funktionierte! Das Ergebnis ist fast perfekt. Zumindest ist es so prima, dass man nicht zwingend neu lackieren muss. Wenn man ganz nah ran geht, dann sieht man etwas von der Macke, aber von weiter weg ist nichts zu sehen. Toll, wenn man für's neu lackieren keine Zeit hat.


9. Schnelltrocknung mit Zaubertropfen.

Schnelltrocknender Überlack ist schon prima. Doppelt gemoppelt hält besser. Ich bin immer noch Fan von den express dry drops von essence. Zum einen ist der Lack oberflächlich sofort angetrocknet, zum anderen pflegt die ölige Substanz die Nagelhaut zusätzlich. Ein Ritual, was sich über die letzten Jahre eingebürgert hat. Die Tropfen habe ich immer auf Vorrat daheim. Kein Fan bin ich von diesen Sprays, die eine schnelle Trocknung herbeiführen sollen. Die konnten mich bislang nicht überzeugen.


10. Nagelpflege nicht vergessen.

Ich versuche täglich, das Nagelbett beziehungsweise die Nagelhaut zu pflegen. Ich LIEBE das Nagelhaut-Öl von essie (habt ihr schon die neuen Shakes von essie probiert?). Das Apricot Nagelhaut-Öl sollte allerdings 2 x täglich angewendet werden. Das klappt am Anfang vielleicht noch ganz gut, aber dann wurde mir es zu aufwändig. Vermutlich wäre die Wirkung besser, wenn ich es tatsächlich durchziehen und regelmäßiger anwenden würde. Beim Lackieren selbst die Hände aber immer unbedingt öl- und fettfrei halten (also vorher lieber nicht eincremen oder ölen).



Meine Nagelroutine

Ich habe seit ein paar Monaten eine Routine, die alle Tipps einschließt und für mich hervorragend funktioniert. Freitags mache ich meine Maniküre. An dem Tag gehen wir im Regelfall nicht aus und ich kann mich voll und ganz darauf konzentrieren. Ich entferne den Nagellack, die Nagelhaut und kürze meine Nägel. Ab und zu poliere ich auch die Nägel mit der 4-Step polishing nail file von p2, wobei ich dies nur einmal im Monat mache. Ein Handpeeling kommt an dem Tag auch ab und zu zum Einsatz. Auf die Nagelhaut trage ich Nagelöl auf und creme Hände dick mit Handcreme ein. Diese lasse ich gut 20 Minuten einziehen. Nach so einem Programm lasse ich die Nägel ansonsten in Ruhe und beginne erst am nächsten Morgen mit dem Lackieren. Danach sehen die Hände einfach super aus!

Wie sieht deine Nagelroutine aus? Welche Produkte kannst du mir ans Herz legen?